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Zahnarztpraxis
Dr. med. dent. Winfried Paffrath
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Fax: (0221) 73 83 06
E-Mail: praxis-dr-paffrath@web.de

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Gesundheitsnews





Der Dschungel der Inhaltsstoffe
Was ist drin in der Zahnpasta? – von Aluminium über Fluorid bis Saccharin

Ob bei Lebensmitteln oder Kosmetik – mittlerweile werden bei vielen Produkten die Inhaltsstoffe diskutiert und hinterfragt. Das betrifft auch die alltäglich genutzte Zahnpasta. Doch was gehört hinein und was nicht? Die Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK) erklärt, wozu die verschiedenen Inhaltsstoffe dienen.
Fluorid Die karieshemmende Wirkung von Fluorid ist in zahlreichen Studien bewiesen. Zahnpasten mit 1.500 ppm, die zwei Mal täglich angewendet werden, hemmen das Kariesrisiko um 40 Prozent, und sind absolut sicher. Bei Kinderzahnpasten wurden 2018 sogar die Fluoridempfehlungen erhöht. Professor Dr. Stefan Zimmer, Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe (IfK) und Lehrstuhlinhaber für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke empfiehlt: „Ab dem Durchbruch des ersten Milchzahns sollte mit einer reiskorngroßen Menge Zahnpasta geputzt werden, die 1000 ppm Fluorid enthält. Ab dem 2. Lebensjahr soll es eine erbsengroße Menge sein. Zusätzlich zur Zahnpasta sollte auch fluoridiertes Speisesalz als Fluoridquelle genutzt werden.“ Dennoch wird vor allem im Internet viel über diesen Inhaltsstoff diskutiert. Sein angeblich gesundheitsschädlicher Ruf beruht jedoch hauptsächlich auf dem Missverständnis, dass es mit dem hochgiftigen „Fluor“ gleichgesetzt wird. Fluoride, die Salze der Fluorwasserstoffsäure, kommen sowohl in der Natur als auch im menschlichen Körper vor und sind toxikologisch völlig anders einzuschätzen als das Element Fluor, vergleichbar mit Kochsalz (Natriumchlorid) und Chlor. Starke Überdosierungen sollten jedoch tatsächlich vermieden werden. Doch wie so oft gilt auch hier: „Die Dosis macht das Gift“. Bei extrem hohen Konzentrationen sind Vergiftungserscheinungen denkbar, diese sind jedoch sehr selten und können nur bei missbräuchlicher Nutzung auftreten. Bei leichten Überdosierungen, etwa wenn Kinder neben Fluorid-Tabletten auch fluoridiertes Speisesalz zu sich nehmen, können sich sogenannte Zahnfluorosen entwickeln.
Hydroxylapatit Hydroxylapatit ist ein Mineral, das auch in unseren Zähnen vorkommt. Daher wird es gelegentlich in der Werbung  als „flüssiger Zahnschmelz“ bezeichnet. Es soll bei der Remineralisierung unterstützen und wird von einigen Zahnpastaherstellern als Alternative zu Fluoriden angepriesen. „Über 300 internationale klinische Studien belegen allein die karies- und erosionspräventive Wirksamkeit von Fluorid-Zahnpasten. Für Hydroxylapatit konnte beides bisher nicht in vergleichbarem Maße belegt werden. Vom Gebrauch der Zahnpasten, die lediglich Hydroxylapatit und kein Fluorid zur Kariesprophylaxe enthalten, rate ich daher ab“, so Zimmer.
Abrasiva/Putzkörper Abrasiva sind unabdingbar für eine gute Putzwirkung. Ein leichter Abrieb durch die Putzkörperchen entfernt Plaque und poliert die Zahnoberfläche. Allerdings ist der Schmirgeleffekt insbesondere bei Zahnpasten mit Whitening-Effekt durch grobe Schleifkörper manchmal zu stark. Dadurch kann der Zahnschmelz Schaden nehmen. Verbraucher können hier auf den sogenannten RDA-Wert (Relativer Dentinabrieb) schauen. Wer Putzschäden oder empfindliche Zahnhälse hat, sollte auf einen RDA-Wert unter 70 achten. Zahnpasten mit einem Wert über 150 sind stark abrasiv und können Aluminiumoxid oder –hydroxid enthalten. Davor warnt eine Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Denn gerade in Kombination mit anderen aluminiumhaltigen Kosmetika oder Lebensmitteln können die EU-Grenzwerte überschritten werden. In einer Mehrheit der getesteten Zahnpasten ließen sich aber keine gesundheitlich bedenklichen Mengen finden. Stattdessen lagen die enthaltenen Mengen sogar unter dem empfohlenen Richtwert.
Aktivkohle Die Alternative zu Whitening-Zahncremes? Hersteller bewerben Zahnpasten mit Aktivkohle mit einem biologisch und ökologisch freundlichen Aufhellungseffekt. Viele der getesteten Zahnpasten hielten dieses Versprechen auch. Allerdings wird die Aufhellung ausschließlich durch einen starken Abrieb des Zahnbelags und Verfärbungen hervorgerufen und nicht durch eine Aufhellung der Zahnfarbe. Außerdem problematisch: In vielen Aktivkohle-Zahnpasten ist kein Fluorid zu finden, wodurch kein Kariesschutz möglich ist. Patienten mit Zahnfleischproblemen oder Parodontitis sollten diese Zahnpasten nicht verwenden.
Schaumbildner Schaumbildner sorgen dafür, wie es ihr Name schon vermuten lässt, dass die Zahnpasta im Mund schäumt, der Zahnbelag gelockert wird und damit ein höherer Reinigungseffekt eintritt. Umstritten ist hier der Inhaltsstoff Natriumlaurylsulfat. Es wirkt antibakteriell, steht jedoch im Verdacht, allergieauslösend und hautreizend zu sein. Daher sollte der Gehalt die 2 Prozent Grenze nicht überschreiten.  Bis zu dieser Grenze fördert es sogar die Gesundheit des Zahnfleisches.
Saccharine Ein Inhaltsstoff, der gerade Kindern das Zähneputzen schmackhaft macht – Saccharin. Der Süßstoff lässt die Zahnpasta gut schmecken, ohne dabei kariesauslösend zu sein.  Eine Süßungsalternative ist Birkenzucker (Xylit) oder Sorbit, die allerdings in großen Mengen abführend wirken können, die Konzentration in Zahnpasta ist aber unbedenklich.
Zink Das Spurenelement lässt sich natürlicherweise in der Mundhöhle, im Zahnschmelz sowie im Speichel finden. In der Zahnpasta wird Zink wird vor allem wegen der antibakteriellen Wirkung geschätzt. Dadurch wirkt es gut gegen Plaque und kann so auch Gingivitis, Zahnstein und Mundgeruch vorbeugen. 



Umfrage zur Professionellen Zahnreinigung - Ergebnisse 2020
Erhebung der KZBV bei gesetzlichen Krankenkassen

Welche gesetzlichen Krankenkassen bezahlen die Professionelle Zahnreinigung (PZR) oder beteiligen sich an den Kosten? Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat auf ihrer Website die aktuellen Ergebnisse ihrer jährlichen Umfrage zu den entsprechenden Leistungen von Kostenträgern veröffentlicht. An der Erhebung 2020 haben sich einmal mehr zahlreiche Kassen beteiligt und standardisierte Fragen zu ihren PZR-Leistungen beantwortet.

Fazit: Ein Großteil der Krankenkassen gewährt Zuschüsse pro Jahr oder Termin, etwa in Form von speziellen Bonusprogrammen oder besonderen Tarifen. Gefragt wurde unter anderem, ob der Kassenzuschuss die Abrechnung nach der Gebührenordnung für Zahnärzte deckt. Einige Kassen gewähren eine Bezuschussung unabhängig davon, in welcher Praxis die PZR durchgeführt wird. Ein Teil der Angebote basiert hingegen auf so genannten Selektivverträgen: Versicherte erhalten nur dann einen Zuschuss zur PZR, wenn ihre Zahnärztin oder ihr Zahnarzt dem Selektivvertrag der betreffenden Kasse beigetreten ist. Ist dies nicht der Fall, müssen sie für die Bezuschussung eine der von der Krankenkasse vorgegebenen Praxen aufsuchen oder auf den Zuschuss verzichten. Solche Einschränkungen sind aus Sicht der KZBV kritisch zu bewerten.

Die Ergebnisse der KZBV-Umfrage 2020 zur PZR können unter www.kzbv.de/pzr-zuschuss kostenlos abgerufen werden. Praxen erhalten die Informationen zudem als tabellarische Übersicht in der Ausgabe 19 der „Zahnärztlichen Mitteilungen“ (zm), die am 1. Oktober erscheint.

Warum ist die PZR als präventive Maßnahme so wirksam und wichtig? Wer täglich mindestens zweimal gründlich Zähne putzt und zusätzlich noch die schwerer zugänglichen Zahnzwischenräume mit spezieller Zahnseide oder kleinen Bürstchen - so genannten Interdentalraumbürsten - reinigt, tut schon viel für seine Mundgesundheit. Aber auf Flächen, die Patientinnen und Patienten bei der täglichen Zahnpflege nur schwer erreichen, bilden sich bakterielle Beläge - dort setzt die PZR an! Zudem können mit der Behandlung Verfärbungen auf Zahnoberflächen entfernt werden, die durch Tee, Kaffee oder Nikotin entstehen. Die PZR unterstützt die tägliche Zahnreinigung, ersetzt diese aber nicht.

Beläge auf Zahnoberflächen, in den Zwischenräumen und in den so genannten Zahnfleischtaschen entfernen Zahnärztinnen und Zahnärzte oder geschultes Praxispersonal mit speziellen Handinstrumenten und Geräten. Diese arbeiten zum Beispiel mit Ultraschall oder einem Gemisch aus Wasser und feinen Pulverartikeln, das mit Hilfe von Druckluft bei der Reinigung eingesetzt wird. Das ist der Grund, warum die Behandlung eine „professionelle“ Zahnreinigung ist.

Bakterien setzen sich leichter auf rauen Oberflächen fest als auf glatten. Deshalb folgt bei einer PZR auf die Reinigung eine Politur. Dabei werden nicht nur die Zähnflächen geglättet, sondern auch unebene Übergänge zu Füllungen oder Zahnersatz. Um den fortlaufenden Mineralverlust des Zahnschmelzes zu verringern und die Remineralisation zu erleichtern, wird anschließend Gel oder Lack mit hochkonzentriertem Fluorid auf die Zähne aufgetragen. Dieser Vorgang führt zur örtlichen Bildung von Fluoriddepots, die wichtig sind für einen intakten Zahnschmelz.

Vorbeugung gegen Karies und Parodontitis Fragen und Tipps zur Mundhygiene sind bei einer PZR Pflichtprogramm. Was für Patienten individuell wichtig ist, wird in der Praxis bei einer PZR ebenfalls besprochen. Die Behandlung sorgt also nicht nur für ein strahlendes Lächeln. Sie ist vielmehr elementarer Bestandteil eines präventionsorientierten Gesamtkonzepts zur Vermeidung und Therapie von Volkskrankheiten wie Karies und Parodontitis.

Frequenz und Kosten Meist reicht eine PZR zweimal pro Jahr aus. Bei einem hohen Parodontitis-Risiko sind kürzere Abstände nötig. Wie oft eine PZR sinnvoll ist, empfiehlt im konkreten Fall die behandelnde Zahnärztin oder der behandelnde Zahnarzt. Die PZR ist keine regelhafte Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Wie viel die PZR kostet, hängt vor allem vom Aufwand und der Zahl der zu reinigenden Zähne ab. In der Regel dauert sie etwa 45 Minuten, manchmal aber auch 60 Minuten und mehr. Die PZR kostet etwa 80 bis 120 Euro. Je kürzer die Abstände zwischen den Behandlungen, desto kürzer ist meist auch die Dauer der PZR.



Pandemie-Bewältigung und Handlungsbedarfe
Pandemie-Bewältigung und Handlungsbedarfe in der ambulanten vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung

Vor dem Hintergrund der andauernden Corona-Pandemie haben Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) ein gemeinsames Positionspapier zu grundlegenden Handlungsbedarfen in der ambulanten vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung vorgelegt. Ziel des konzeptionellen Vorstoßes der beiden Bundeskörperschaften ist es, Erfahrungen und Erkenntnisse der vergangenen Monate zu nutzen, um die Krisenreaktionsfähigkeit des ambulanten Versorgungssektors in seiner Gesamtheit zu festigen und zielgerichtet weiterzuentwickeln.

Dr. Andreas Gassen, Vorsitzender des Vorstandes der KBV: „Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte bilden seit Beginn der Corona-Pandemie den Schutzwall unseres Gesundheitswesens: 19 von 20 COVID-19-Patienten werden ambulant behandelt. Das frühe Unterbrechen von Infektionsketten im Frühjahr war ein Grund dafür, dass Deutschland bislang so gut durch die Krise gekommen ist. Nun ist es an der Zeit, erste Lehren aus der Pandemie zu ziehen und praktikable Wege für das weitere Handeln aufzuzeigen, um auf ein eventuelles Wiedererstarken der Corona-Krise vorbereitet zu sein. Damit das ambulante Bollwerk auch in solch außergewöhnlichen Situationen stabil bleiben kann, bedarf es eines zukunftsfähigen Fundaments für die Vertragsärzteschaft und Vertragszahnärzteschaft. Das gemeinsame Positionspapier von KBV und KZBV legt Handlungsempfehlungen und konkrete Maßnahmen dar, um den ambulanten Versorgungssektor in seiner Gesamtheit krisenfest weiterentwickeln zu können.“

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Zahnärzteschaft und Behandlungsteams haben in der Corona-Krise an sprichwörtlich ‚vorderster Front‘ des Infektionsgeschehens verantwortungsbewusst und mit großem Engagement gearbeitet und sowohl die zahnärztliche Versorgung aller Versicherten aufrechterhalten, wie auch die Behandlung von Infizierten und unter Quarantäne stehenden Patientinnen und Patienten in eigens errichteten Schwerpunktpraxen und Behandlungszentren vorbildlich durchgeführt. Jetzt gilt es aus den Erfahrungen der Krise zu lernen und bei wieder steigenden Infektionszahlen standardisierte Vorkehrungen für den Fall einer zweiten Welle und mögliche künftige Pandemiefälle zu treffen. KZBV und KBV leisten mit ihren zentralen Empfehlungen einen wichtigen Beitrag für die Sicherung der ambulanten medizinischen und zahnmedizinischen Versorgung in Krisensituationen.“

Das gemeinsame Positionspapier zur Pandemie-Bewältigung und Handlungsbedarfen in der ambulanten vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung kann auf den Websites von KBV und KZBV abgerufen werden.